40 Jahre BBRZ
 
Impressum

1970

1970

Posting

Die 70er Jahre

Organisationsgeschichte

April 1975: Start der Beruflichen Rehabilitation in Linz: 14 RehabilitandInnen beginnen im „bfi.bbrz“ (wie es damals noch hieß) die erste 18-monatige Ganztagsausbildung für körperbehinderte Erwachsene mit dem Ziel der abschließenden Lehrabschlussprüfung zum/zur Bürokaufmann/-frau. Die begleitenden Fachdienste wie z.B. Medizin, Psychologie und sozialer Dienst sind von Anfang an Teil der Beruflichen Rehabilitation.

6.6.1975: Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger besucht das BBRZ

26.9.1975: Feierliche Eröffnung des ersten Bauabschnittes des BBRZ in der Grillparzerstraße durch Vizekanzler Ing. Rudolf Häuser

1977: Gründung des Vereins „Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum Linz“ (Mitglieder sind u.a.

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1970

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Berufliche Reha und Sozialpolitik

1964: Österreichisches Behinderteneinstellungsgesetz (Verpflichtung zur aliquoten Einstellung behinderter Menschen)

1969: Arbeitsmarktförderungsgesetz (AMFG), Beginn der aktiven Arbeitsmarktpolitik mit dem Ziel, Vollbeschäftigung  zu erhalten, Arbeitslosigkeit zu verhindern und die Quantität, Qualität und berufliche bzw. regionale Mobilität des Arbeitskräfteangebots zu beeinflussen.

1977: 32. ASVG-Novelle – Erweiterung des sozialpolitischen Auftrages der Rehabilitation auf die Pensionsversicherungen. Eigene Zentren für Berufliche Rehabilitation zu errichten wurde erwogen, Entscheidung fiel auf die Gründung eines Vereins mit dem Namen „Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrums Linz“.

Gesetzliche Basis der Beruflichen Rehabilitation:
Neben dem o.g.

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1970

1970

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Was sonst noch in der Welt geschah

1973
Ölkrise- Verpflichtung zu einem autofreien Tag pro Woche

1973
Zur Europäischen Gemeinschaft (1957 gegr.) gehören: Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederland, Bundesrepublik Deutschland, und ab 1973 auch Großbritannien, Irland und Dänemark

19751979
Regierung Kreisky III, Alleinregierung der SPÖ

19741986
Bundespräsident Dr. Rudolf Kirschläger

1977
Jimmy Carter wird US-Präsident und löst Gerald Ford ab

1978
Volksabstimmung : Atomkraftwerk Zwentendorf wird abgelehnt

1978
Wunder von Cordoba – der 3:2 Sieg der Österr. Fußballmannschaft gegen Deutschland

1979
Der Walkman kommt auf den Markt

Islamische Revolution im Iran

Margaret Thatcher wird Premierministerin in Großbritiannien

 

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1970

Leitlinie_der_70er

Leitlinie der 70er

Erwachsene körperbehinderte Personen, die durch Krankheit oder Unfall aus ihrer bisherigen Berufslaufbahn gerissen wurden oder durch schädigende Ereignisse nie in der Lage waren, einen Beruf zu erlernen oder auszuüben, sind durch Ausbildungsinvestitionen und technische Hilfen für den Arbeitsplatz und für die Menschen selbst zumindest beruflich wieder soweit herzustellen, dass sie einen neuen, möglichst gleichwertigen Beruf, unter Umständen sogar einen ausbildungsintensiveren und höherwertigen Beruf als vorher ergreifen können. Die berufliche Rehabilitation kann als Teil des Systems der sozialen Sicherheit verstanden werden und sollte immer der resignierenden Maßnahme – nämlich der Pension – vorgelagert sein.

„Die Güte des Wohlfahrtsstaates erkennt man daran,

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1970

kwär/denken

  • BBRZ etabliert sich als Vermittler zwischen den Institutionen: Zusammenarbeit mit den verschiedenen Sozialversicherungsträger und der Arbeitsmarktverwaltung (ab 1994 AMS). Bsp. dafür ist der „Reha-Ausschuss“.
  • Medizin, Psychologie und Sozialarbeit sind von Anfang an Teil der Beruflichen Rehabilitation.
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1980

1980

Digital Camera

Die 80er Jahre

Organisationsgeschichte

1980: Einführung eines fixen Kostenschlüssels bei gemeinsamer Finanzierung von Rehabilitationsangeboten durch mehrere Kostenträger. Der „Reha-Ausschuss“ ist fix etabliert als Forum für die Kooperation der Kostenträger und dem BBRZ.

1980: 160 KursteilnehmerInnen, 4 technische und 3 kaufmännische Ausbildungsrichtungen

1981: Der „Reha-Ausschuss“ verabschiedet den „Arbeitsbehelf für das BBRZ und die Kostenträger der Beruflichen Rehabilitation“, das Sozialministerium bestätigt diesen auf dem Erlassweg.

1985: Erneuerung des methodisch-didaktischen Konzeptes

  • KlientInnen-zentrierte Arbeitsform: Neugestaltung der Berufsfindung im Sinne der beruflichen Orientierung und der Entwicklung individueller beruflicher Perspektiven;
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